Samstag, 14. August 2010

Goodbye Ohrkrone, hallo neuer Blog!

Es ist Zeit auf Wiedersehen zu sagen. Der Ohrkrone-Blog hat sich überlebt und es geht auf zu neuen Ufern. Aber keine Angst, allzu viel ändert sich nicht. Der Blog bekommt einen neuen Namen und eine neue Adresse, denn für einen Blog, der unter dem Namen "Ohrkrone" lief, ging es hier schon zu lange nicht mehr um Schmuck - zumindest die meiste Zeit! Der neue Titel lautet "Fee ist mein Name". Das soll nicht selbstverliebt klingen, sondern einfach nur widerspiegeln, dass es hier um eine Person geht, die etwas über sich und ihr Leben erzählt und Dinge zeigt, die sie schön findet. Nämlich um mich. Wie in den meisten anderen privaten Blogs eben auch. Schmuck gibt es natürlich weiterhin, schließlich gehört er zu mir, wie meine Reisen, meine Fotos und meine Rezepte. Zum Beweis: Die Brosche unten ist ab heute neu im Shop :). Ein paar Dinge habe ich aber auch optimiert. Der neue Blog ist etwas breiter und die Bilder damit etwas größer. Ich hoffe das Layout sagt Euch genauso zu wie mir! Außerdem möchte ich die Posting-Frequenz in Zukunft etwas erhöhen, d.h. mehr Einträge, dafür häufiger mal etwas kürzer und auch ohne Fotos. Damit will ich das Bild von mir etwas abrunden, was mit den meist längeren und zeitaufwendigeren Posts bisher zu kurz gekommen ist. Aber nun genug gequatscht. Das hier ist der neue Blog! Wer mich verlinkt hat, möge die Adresse bitte ändern, denn in diesem Blog ist das der letzte Eintrag. Er wird aber weiterhin erreichbar sein, falls jemand auf ältere Posts zugreifen möchte. Alle Posts von 2009 habe ich darüber hinaus in den neuen Blog überführt. Wer mir seine Meinung zu den Veränderungen sagen möchte, tut das bitte im neuen Blog. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Eure Meinungen!

My blog has moved. With a little different design and a new name you can find it here! Please be so kind and leave a comment in the new blog what you think about the changes!


Freitag, 13. August 2010

Gesundes aus der Familienküche

Ich habe es versprochen und was man verspricht, das muss man auch halten! Heute gibt es daher erneut Auszüge aus "Das große Kochbuch in Farbe. Für die ganze Familie, Feinschmecker und Kenner" von Marguerite Patten, herausgegeben von Sybil Gräfin Schönfeldt bei der Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft, 1972. Und zwar aus dem Kapitel "Eier-Gerichte, Aufläufe, Pasteten und Torten".

I promised to show you more and here it is: A new chapter out of grandma's cookbook from 1972!

Extracts from an old german cookbookExtracts from an old german cookbook
Wie wir alle wissen, gehören Eier zu den nahrhaftesten, gesündesten und am häufigsten zu konsumierenden Lebensmitteln überhaupt. Warum also nicht mal Schottische Eier als Hauptgang reichen?

As we all know, eggs are the most healthy and nutritive foods ever. Why not have scottish eggs for dinner twice a week?


Extracts from an old german cookbook
"Das perfekte Omelett sollte leicht, angenehm saftig und dampfend heiß serviert werden." Kein Problem, oder? Mit der Anleitung...

"The perfect omelette should be fluffy, pleasantly luscious and served steaming hot." No problem, huh?

Extracts from an old german cookbook
Optisch gesehen ist das herzhafte Pfannkuchen-Boot diesmal mein unangefochtener Favorit. Liebevoll dekoriert und arrangiert offenbart sich uns hier ein Sahnestück vollwertiger 70er-Jahre-Küche!

Isn't that a goodlooking and thoughtful decorated piece of cooking culture? Wanna do that right away...


Extracts from an old german cookbook
Und wem nicht allein schon beim Begriff "Steak und Nieren Pie" das Wasser im Munde zusammenläuft, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen :)!

And who doesn't want to bite into this delicious piece of "steak and kidney pie" immediately :)?

Extracts from an old german cookbook

Na, hungrig? Dann habt Ihr jetzt die Wahl: Wollt Ihr mehr? Und wenn ja, welches Kapitel? Ich habe noch im Angebot: 1. Nachspeisen, 2. Fleischgerichte, 3. Feste aller Art, 4. Suppen, Salate, Snacks, 5. Internationale Gerichte, 6. Getränke, Eingemachtes und Konfest, 7. Fisch und Geflügel, 8. Gemüsegerichte, 9. Pikante Vor- und Nachspeisen und Saucen sowie 10. Kochen mit Milchprodukten. Irgendwas für Euch dabei?

Do you want to see more? I've still ten more chapters left. Your choice!

Mittwoch, 11. August 2010

Frau Alma Brinkmann geb. Montag Teil 14!

Besser spät als nie. Und heute sogar mit einer ganz besonderen Weisheit: "Nur den Mutigen gehört die Welt"! Ich zumindest sollte mir das häufiger mal zu Herzen nehmen, denn mutig bin ich sicher nicht. Obwohl das immer eine Frage des Blickwinkels und der Situation ist. Wenn es um die Frage "Traue ich mich auf die Achterbahn" geht, bin ich vielleicht mutig. Aber in Bezug auf mein Selbstbewußtsein im Umgang mit anderen Menschen bin ich meistens eher ein Feigling. Und bei Euch? Seid Ihr mutig?

Two new pages out of Alma Brinkmann's friendship album. One quote says: "Fortune favors the brave." I think I should be brave more often. And what's with you? Are you brave?

Sonntag, 8. August 2010

Zimtschnecksche

Nachdem ich Freitagvormittag verzweifelt alle Quellen nach Backinspiration gefilzt hatte, fiel es mir abends plötzlich wie Schuppen von den Augen: Zimtschnecksche. Aber nicht irgendwelche Zimtschnecksche, nein, Zimtschneckschekuchen. Dareinst gegessen auf dem Geburtstag der lieben Ute und für absolut außerordentlich und nackbackenswert befunden. Das Rezept wurde daher schon vor einiger Zeit von mir eingeholt und in die Kartei der guten Dinge eingepflegt.

After searching for baking recipe inspiration the whole friday, the scales fell from my eyes the late evening: Cinnamon roll cake!


Zuerst muss dafür ein Hefeteig angesetzt werden. Ich persönlich habe damit kein Problem, aber es soll Leute geben, die es schwierig finden so einen Teig ans Gehen zu bekommen. Wichtig ist meiner Erfahrung nach eigentlich nur die richtige Temperatur und genügend Zeit.

First you have to prepare the leavened dough. I don't have a problem with that, important is only the right temperature and enough time.



Zuerst wird ein Vorteig gemacht: 500g Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte bilden. Dann einen Brocken Hefe und drei Teelöffel Zucker in 250ml lauwarmer Milch (nicht heiß und nicht kalt) auflösen und in die Mulde gießen. Ein wenig von dem Mehl einrühren (1), abdecken und eine halbe Stunde lang an einem wärmeren Ort gehen lassen. Anschließend weitere 75g Zucker beigeben (2) und unterrühren. Im Normalfall würde jetzt "ein Ei unterkneten" folgen. Im Normalfall. Nicht jedoch wenn man Fee heißt und es einfach vergißt. Geht aber auch. Gottseidank. Ist dann nur nicht so fluffig. Es folgt die Zugabe von 100g weicher oder gar zerlassener Butter (3). Alles gut durchkneten (am Besten händisch) und das fertige Ergebnis (4) für eine weitere Stunde abgedeckt gehen lassen.

First I make the yeast sponge: I put 500g flour in a big bowl and press a hole in the middle of it. Next I dissolve 3 tbsp. sugar and a pack of yeast in 250ml lukewarm milk and pour it into the hole. I stir in a bit of the flour, cover the bowl and let it prove for half an hour (1). Afterwards I add 75g of sugar (2) and mix it in. Normally you would add an egg as well, but I forgot it here, which works out too. Last I add 100g of soft or melted butter (3), knead it in well and let the dough (4) prove for another hour.


Während der Teig geht, bereite ich die Füllung vor. 115 weitere Gramm Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen (1). Außerdem einen Apfel schälen (2), kleinscheiden (3) und reiben (4). Ihr seht, ich kann auch detailliert. Dafür fehlt das Foto von Nummer fünf: 100g Zucker nach Gusto mit Zimt vermischen. Wer mein Talent besitzt, was Unfälle im Haushalt angeht, überlässt Punkt vier am Besten auch einem wohlmeinenden Mitmenschen. Das mindert das Risiko sich mit der Reibe statt dem Apfel die Haut von den Fingerknöcheln zu schaben. Aber das nur am Rande.

While the dough proves, I preapare the filling. Melt 115 g butter and let it cool down a bit (1). Peel an apple (2), cut it into pieces (3) and grate it (4). Last mix 100g of sugar with cinnamon at your will.


Wenn der Teig fertig ist: Ausrollen. Möglichst rechteckig, aber da kann man auch mal ein Auge zudrücken (1)! Anschließend zuerst mit der Butter, dann mit der Zucker-Zimt-Mischung und als letztes mit dem geriebenen Apfel bestreichen (2). Aufrollen (3), sieben am besten gleichdicke Scheiben schneiden und in einer Springform arrangieren (4). Ich habe die Ecken zusätzlich mit den Teigresten meines nicht eben rechteckig geratenen Teigs "ausgestopft". Kann man alles schöner machen, muss man aber auch nicht. Schmeckt gleich. Nämlich gut. Hier kommt potenziell ein weiteres Ei zum Einsatz um den Kuchen zu bestreichen. Potenziell, weil in meinem Fall ebenfalls vergessen. Ein bißchen Restbutter tut es aber auch.

When the dough is ready, roll it to a subrectangular piece of pastry (1). Spread with the butter, the sugar and the cinnaomn and with the apple (2). Roll up (3) and cut it into seven pieces. Arrange them in a springform pan (4) and spread with some leftover butter or an egg.


Dann kommt das Ganze noch für 20 Minuten bei Ober-Unterhitze und 200°C in den Ofen bis es goldbraun ist. Tipp: Am Besten ganz schnell essen, noch während der Kuchen warm ist. Schemckt doppelt gut. Vielleicht auch dreifach. Sahne oder Vanilleeis dazu. Yummy!

Put it in the oven for 20 minutes with 200°C. Serve warm with vanilla icecream or cream. Yummy!